Zug plant in neuem Agglomerations-programm keine Grossprojekte

Zur Verbesserung des Verkehrs im Kanton Zug sind für die Jahre 2024 bis 2027 keine Grossprojekte geplant. Die vierte Generation des Agglomerationsprogramms Zug sieht stattdessen verschiedene Massnahmenpakete und Einzelmassnahmen im Umfang von 132 Millionen Franken vor.

Zug plant in neuem Agglomerations-programm keine Grossprojekte (Foto: KEYSTONE / ANTHONY ANEX)
Zug plant in neuem Agglomerations-programm keine Grossprojekte (Foto: KEYSTONE / ANTHONY ANEX)

Die Vernehmlassung zum neuen Agglomerationsprogramm startet am Freitag und dauert bis am 28. September 2020, wie die Baudirektion Zug am Donnerstag mitteilte. Der Kanton Zug will das Programm Anfang 2021 beim Bund einreichen und sich so für die einzelnen Infrastrukturvorhaben eine Mitfinanzierung sichern.

An den Projekten der drei ersten Agglomerationsprogrammen beteiligte sich der Bund mit 35 bis zu 40 Prozent. Es ging dabei etwa um die Ergänzung der Stadtbahn, um die Nordzufahrt Zug, die S-Bahnstation Steinhausen Rigiblick oder Ausbauten von Fuss- und Velowegen.

Das Agglomerationsprogramm der vierten Generation umfasst erneut alle Zuger Gemeinden. Es baue in der Struktur und im Inhalt auf den Vorgängerprogrammen auf, reagiere aber auch auf neuere Entwicklungen, heisst es in der Vernehmlassungsbotschaft. Erwähnt wird dabei etwa der Ausbauschritt Bahn 2035, der etwa zu einem Ausbau auf der Strecke Luzern-Zug-Zürich führt.

Von den geplanten Investitionen im Umfang von 132 Millionen Franken sollen fast 56 Millionen Franken dem Fuss- und Veloverkehr zugute kommen. Ein ähnlich grosser Brocken entfällt auf die Aufwertung des Strassenraums. Weiter sind Investitionen in die Buspriorisierung, in Haltestellen, aber auch in die Strassenkapazität vorgesehen.

(sda)


Daten:

Roman Spirig
31.07.20 17:00

Themen:

Regional

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