Zürcher Hausärzte beginnen kommende Woche mit dem Impfen

Die Zürcher Hausärzte können in der kommenden Woche mit der Impfung gegen das Coronavirus beginnen. Der Kanton Zürich wird in einem ersten Schritt voraussichtlich 33'500 Dosen des neu zugelassenen Moderna-Impfstoffes erhalten.

Zürcher Hausärzte beginnen kommende Woche mit dem Impfen (Foto: KEYSTONE / AP / Mark Lennihan)
Zürcher Hausärzte beginnen kommende Woche mit dem Impfen (Foto: KEYSTONE / AP / Mark Lennihan)

165 Praxen wurden bereits darüber informiert, dass sie bei der Kantonsapotheke je 100 Impfdosen bestellen können. Die Ärztegesellschaft wählte dazu Praxen aus, die mehr als 200 Risikopatienten behandeln, also Patienten über 75 Jahre oder mit schweren Vorerkrankungen.

Die Gesundheitsdirektion bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Artikel in der NZZ. Weil diese 100 Impfdosen pro Praxis längst nicht für alle Risikopatienten reichen, müssen nun die Hausärzte entscheiden, welche Patienten Priorität haben.

Der Präsident der Zürcher Ärztegesellschaft, Josef Widler, betonte schon zu einem früheren Zeitpunkt, dass es nun nicht ratsam sei, beim Hausarzt anzurufen. Die Ärzte würden noch Zeit zur Vorbereitung und Organisation benötigen.

Statt anzurufen, sollen die Patientinnen und Patienten lieber eine E-Mail schreiben oder sich auf der Website der Ärztin oder des Arztes darüber informieren, wie die Praxis vorgehen wird.

Das Impfprogramm bei den Hausärzten wird nun laufend ausgebaut: Im Februar werden weitere 250 Praxen je 100 Dosen bestellen können. Auch diese Praxen wurden bereits darüber informiert.

Im Vergleich zum bereits früher zugelassenen Impfstoff von Pfizer/Biontech ist derjenige von Moderna bei Kühlschranktemperaturen haltbar und einfacher zu handhaben.

(sda)


Daten:

Roman Spirig
13.01.21 12:31

Themen:

Regional

Teilen:

Das könnte Dich auch interessieren

Die Arve könnte mit dem Klimawandel lokal aussterben

Die Arve könnte mit dem Klimawandel lokal aussterben

Italien in der Regierungskrise - Conte muss erste Hürde nehmen

Italien in der Regierungskrise - Conte muss erste Hürde nehmen