US-Notenbank signalisiert straffere Geldpolitik ab Mitte November

Die US-Notenbank wird voraussichtlich ab Mitte November ihre umfangreichen Konjunkturhilfen nach und nach zurückfahren.

Jerome Powell,  Chef der US-Notenbank, will die geldpolitischen Zügel straffen. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/FR159526 AP/JOSE LUIS MAGANA)
Jerome Powell, Chef der US-Notenbank, will die geldpolitischen Zügel straffen. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/FR159526 AP/JOSE LUIS MAGANA)

Ab dann könnte das sogenannte Tapering beginnen - also der Ausstieg aus dem billionenschweren Anleihekaufprogramm, das die Federal Reserve (Fed) zur Stabilisierung der Wirtschaft aufgelegt hatte, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Protokollen der letzten Zinssitzung im September hervorging.

Die Währungshüter waren sich aber uneins über den richtigen Zeitpunkt für eine Erhöhung der Leitzinsen, die aktuell bei null bis 0,25 Prozent liegen.

Bei der September-Sitzung seien die Teilnehmer zu der Einschätzung gekommen, dass die wirtschaftliche Erholung im Grossen und Ganzen auf dem richtigen Weg sei und der Abschluss eines Tapering-Prozesses bis Ende Mitte 2022 angemessen sei, hiess es in dem Protokoll.

Diskutiert worden sei darüber, die Anleihenkäufe jeden Monat um insgesamt 15 Milliarden Dollar zu reduzieren. Sollte die Fed die Entscheidung bei ihrem nächsten Treffen Anfang November fällen, könne das Tapering entweder Mitte November oder Mitte Dezember beginnen. Die Fed kauft derzeit monatlich Anleihen im Volumen von 120 Milliarden Dollar am Markt auf.

(sda)


Daten:

News Redaktion
13.10.21 23:14

Themen:

Wirtschaft

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