Überbauung des Zürcher Koch-Areals einen Schritt weiter

Die geplante Überbauung des besetzten Zürcher Koch-Areals ist einen Schritt weiter. Die Stadt legt den Gestaltungsplan und die Teilrevision der Bau- und Zonenordnung öffentlich auf. Geplant sind 340 teils gemeinnützige Wohnungen für rund 900 Einwohnerinnen und Einwohner, ein Gewerbehaus, ein Hochhaus und ein öffentlicher Park.

Die Zeit für die Besetzer läuft allmählich ab: Die Stadt legt die Pläne für die geplante Überbauung auf dem Koch-Areal öffentlich auf. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/PATRICK HUERLIMANN)
Die Zeit für die Besetzer läuft allmählich ab: Die Stadt legt die Pläne für die geplante Überbauung auf dem Koch-Areal öffentlich auf. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/PATRICK HUERLIMANN)

Die Pläne werden vom 4. Juli bis am 1. September im Amtshaus IV öffentlich aufgelegt, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Während dieser Zeit kann sich die Bevölkerung zum Grossprojekt äussern und Kritik anbringen. Die Einwendungen werden dann wenn möglich in die Pläne einfliessen, danach kommt das Projekt vor den Stadt- und schliesslich vor den Gemeinderat.

Die Stadt Zürich kaufte das Koch-Areal zwischen Altstetten und Albisrieden bereits im Jahr 2013 von der UBS für 70 Millionen Franken. Seit Jahren ist es besetzt und sorgte deshalb bei Anwohnern und Politikern immer wieder für Ärger. Die Stadtzürcher Stimmberechtigen entschieden im Juni 2018 schliesslich, dass das Areal bebaut werden soll.

(sda)


Daten:

News Redaktion
01.07.20 09:55

Themen:

Schweiz

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