Titlis-Präsident Hans Wicki nach Unfall: "Der schwärzeste Tag in der Unternehmensgeschichte"

Der Mann, der bei einem Arbeitsunfall bei einer Seilbahn am Titlis sein Leben verlor, war seit über 20 Jahren beim Bergbahnunternehmen tätig. Hans Wicki, Verwaltungsratspräsident der Titlis Bahnen sagte, solche Revisionsarbeiten seien immer gefährlich.

Titlis-Präsident Hans Wicki nach Unfall: Der schwärzeste Tag in der Unternehmensgeschichte (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Titlis-Präsident Hans Wicki nach Unfall: Der schwärzeste Tag in der Unternehmensgeschichte (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)

"Es ist der schwärzeste Tag in der Unternehmensgeschichte", sagte Wicki anlässlich der Medienkonferenz in Engelberg OW. Heute habe man mit grossem Schrecken erfahren müssen, was Gefahr bedeute. Der Verstorbene habe langjährige Erfahrung mit Revisionsarbeiten gehabt und die Arbeit geliebt, doch habe er immer gewusst, dass es ein Risiko sei.

Rund 20 Arbeiter waren dabei, das Förderseil der Gondelbahn Engelberg - Trübsee auf der Gerschnialp zu kürzen. Dazu wird dieses mit einer temporären Abspannung zusammengezogen, um dann am entspannten Teil des Förderseils zu arbeiten. Diese Abspannung löste sich im Seilspleissbereich aus ungeklärten Gründen und das Förderseil schnellte nach oben.


Laut Wicki wird das Förderseil mit zwei bis drei Tonnen Gewicht abgespannt. Als sich das Seil ruckartig anspannte, wurden mehrere Arbeiter getroffen. Sechs von ihnen verletzten sich, zwei davon schwer. Sie seien in Spitäler gebracht worden und ansprechbar gewesen.


  • "Der schwärzeste Tag in der Unternehmensgeschichte". Hans Wicki erklärt im Radio-Beitrag von Marc Zimmermann die Bedeutung dieses tragischen Unfalls. 

(redaktion / sda)


Daten:

Roman Spirig
05.06.19 16:13

Themen:

Regional

Teilen:

Das könnte Dich auch interessieren

Überraschender Abgang beim EVZ - Assistent Hedlund zurück nach Schweden

Überraschender Abgang beim EVZ - Assistent Hedlund zurück nach Schweden

Gutmütigkeit kostet Zugerin über eine halbe Million Franken

Gutmütigkeit kostet Zugerin über eine halbe Million Franken