Tim leidet mit. "Trinke keins mehr bis die Beizen wieder offen sind"

Die Corona-Massnahmen treffen viele hart. So leidet auch die Gastrobranche enorm. Sunshine Moderator Tim Eggimann hat sich entschieden keinen Alkohol mehr zu trinken bis die Beizen wieder aufmachen dürfen. Auf seiner Durststrecke redet er mit Wirten in geschlossenen Lokalen und erinnert sich mit euch an die schönsten Bar- und Beizenbesuche, damit die Beizen nicht vergessen gehen (WhatsApp-Nummer für Deine Beizen-Erinnerungen: 078 933 44 21)

Beizen, Bars und Clubs - wir brauchen euch! Tim Eggimann vermisst mit seinen Freunden nicht nur den Ausgang. Er vermisst vor allem auch das, was einem eine gute Beiz oder die Stammbar mit Leidenschaft bieten kann.

Eine gute Atmosphäre in der man ganz sich selbst sein darf. Wo man sich trifft und austauscht. Dort, wo einem der Kollege eröffnet, dass er Vater wird - dort, wo man den Grümpelturniersieg zusammen feiert - dort, wo man dem besten Freund den Liebeskummer klagt - dort, wo man sich bei einem Sieg der Schweizer Nati in den Armen liegt. Eben dort, wo man ganz Mensch sein kann. In der eigenen Stammbeiz. 

Diese ist geschlossen und das trifft Tim und so viele in dieser Gesellschaft. Das Beisammensein geht jetzt nicht. Am härtesten leiden dahinter die, die uns diese Wohlfühl-Oasen immer wieder von neuem liebevoll gestalten und erschaffen haben. Die Wirtinnen und Wirte und ihre tollen herzlichen Teams!

Deshalb hat Tim beschlossen mit ihnen in einer Challenge mitzuleiden. Solidarisch will er kein einziges Bier oder sonstigen Alkohol trinken - so lange, bis die Beizen endlich wieder offen haben dürfen. Denn so vergisst er die Beizerinnen und Beizer nicht. Oft wird ihm danach sein, mit seinen Kollegen "eis go ziä". Aber er wird auch kein kleines Ersatz-Bierli aufmachen, weil er in diesen Momenten, wo es ihn juckt, an die Beizerinnen und Beizer, Wirtinnen und Wirte und Barkeeperinnen und Barkeeper denken will, die jetzt ganz hart und ganz tief unten durch müssen.

In diesen Momenten schreibt er ein digitales Radio-Tagebuch. Er erzählt, was er vermisst und welche Erinnerungen an schöne Beizen-Momente hochkommen. Er will aufzeigen, wie wichtig für unser aller Leben die Beizen sind. Er geht denn aber auch in geschlossene Beizen rein und spricht mit dem Personal, Wirtinnen und Wirten, welche vor einem Scherbenhaufen stehen. 

Und er wünscht sich von uns allen, dass wenn wir eine Beiz, eine Bar oder einen Klub am Herzen haben, dass wir es ihm insofern gleichtun, als dass auch wir ab und zu an "unsere kleine Kneipe" denken - die wir vermissen. Und Tim möchte damit den Beizerinnen und Beizern, den Köchinnen und Köchen, dem Service und einfach allen Mut zusprechen, die aktuell gerade nicht dürfen.

Habt ihr eine tolle Erinnerung an eure Beiz? Möchtet ihr eurer Beiz oder Bar Mut zu sprechen? Dann macht das per WHATS APP SPRACHNACHRICHT AUF: 078 933 44 21 . Tim bringt eure schönsten Sprachnachrichten an und von den Beizern immer wieder am Radio.


  • Tim leidet mit: Auch der 13. Januar ist kein guter Tag für die Wirte. Der Bundesrat verkündet die Massnahmen. Die Beizen müssen weiter geschlossen bleiben. Und dies für weitere 5 Wochen bis Ende Februar. Ein weiterer Nackenschlag für alle BeizerInnen – so auch für zwei Wirte aus Cham. Markus, Wirt vom Restaurant Rössli und Gerry, der die Bar La Barrica führt. Tim hat mit Ihnen die Medienkonferenz des Bundesrats im geschlossenen Rössli verfolgt.

Daten:

Roman Spirig
13.01.21 18:00

Themen:

Regional

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