Noch ist keine offizielle Kandidatur für Maurer-Nachfolge bekannt

Am Tag nach der Rücktrittsankündigung von Bundesrat Ueli Maurer hat sich noch niemand offiziell für den freiwerdenden Sitz beworben: Albert Rösti macht sich zumindest Gedanken über eine Kandidatur, Natalie Rickli sagt, bislang noch nie daran gedacht zu haben.

Der Berner SVP-Nationalrat Albert Rösti will zu gegebener Zeit über eine mögliche Bundesratskandidatur entscheiden: Zunächst will er erst einmal das Gespräch mit der Familie und der Partei suchen. (FOTO: KEYSTONE/PHILIPP SCHMIDLI)
Der Berner SVP-Nationalrat Albert Rösti will zu gegebener Zeit über eine mögliche Bundesratskandidatur entscheiden: Zunächst will er erst einmal das Gespräch mit der Familie und der Partei suchen. (FOTO: KEYSTONE/PHILIPP SCHMIDLI)

"Neue Möglichkeiten müssen immer mit der aktuellen Lebensphase vereinbar sein. Als 'Frisch-Mami' würde dies in meinen aktuellen Lebensabschnitt nicht passen", hiess es in der Stellungnahme. Die Stahl- und Metallbauunternehmerin aus Amriswil ist seit 2017 Nationalrätin. Sie war in mehreren Medien als mögliche Kandidaten gehandelt worden.

Abgesagt haben auch bereits Parteischwergewichte wie Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher (GR), Vizepräsidentin der SVP und Tochter des ehemaligen Bundesrats Christoph Blocher, der Luzerner Nationalrat Franz Grüter und der Schwyzer Nationalrat Marcel Dettling.

Noch nicht zu einer potenziellen Nachfolge geäussert haben sich dagegen weitere SVP-Aushängeschilder wie die Zürcher Gesundheitsdirektorin und ehemalige Nationalrätin Natalie Rickli, der Berner Albert Rösti, der bereits einmal interner SVP-Bundesratskandidat gewesen ist, oder die St. Galler Nationalrätin Esther Friedli. Auch Fraktionschef Thomas Aeschi (ZG) hielt sich zunächst bedeckt.

(sda)


Daten:

News Redaktion
01.10.22 10:09

Themen:

Schweiz

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