Studie belegt Wirksamkeit von Schweizer Covid-Massnahmen

Eine neue Studie belegt: Die Grenzschliessungen, der Lockdown und das Contact-Tracing in der Schweiz während der Pandemie zeigten Wirkung. Für die Studie haben Forscherinnen und Forscher über 11'000 Genomsequenzen des Virus im Jahr 2020 in der Schweiz untersucht.

Die Studie wurde von Tanja Stadler geleitet. Sie ist ETH-Professorin und ehemalige Leiterin der Covid Task Force des Bundes. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)
Die Studie wurde von Tanja Stadler geleitet. Sie ist ETH-Professorin und ehemalige Leiterin der Covid Task Force des Bundes. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

"Es war damit für das Jahr 2020 eine der grösste Untersuchungen weltweit in diesem Bereich. Vor Pandemie-Zeiten wurden für solche Studien nur ein paar hundert Gene sequenziert", sagte Studienleiterin Tanja Stadler auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Tanja Stadler war ab August 2021 Präsidentin der wissenschaftlichen Covid-Taskforce des Bundes, bis diese aufgelöst wurde.

Nach den Grenzschliessungen wurden demnach rund 90 Prozent weniger Infektionen in die Schweiz importiert. Weiter war die Dauer, in der sich eingeführte Viren in der Bevölkerung hielten, zu Zeiten des Lockdowns etwa halb so lang im Vergleich zu danach. Zudem wurde in Zeiten von effektivem Contact Tracing die Anzahl Personen halbiert, die durch eine infizierte Person im Schnitt angesteckt wurden.

(sda)


Daten:

News Redaktion
25.01.23 20:00

Themen:

Schweiz

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