Stimmung und Spannung steigt in der ausverkauften Schwingarena - MIT GALERIE

Die Stimmung steigt am Eidgenössischen Schwingfest in Zug: Mehrmals haben die über 56'000 Schwingerfans am Samstagvormittag die La-Ola-Welle durch die ausverkaufte Arena in der Zuger Herti schwappen lassen. Auch das Festgelände füllt sich langsam.

Stimmung und Spannung steigt in der ausverkauften Schwingarena - MIT GALERIE (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Stimmung und Spannung steigt in der ausverkauften Schwingarena - MIT GALERIE (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Wicki läuft es am Samstag Morgen prächtig (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Wicki läuft es am Samstag Morgen prächtig (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Armon Orlik nach 2 Gängen auf Kurs (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Armon Orlik nach 2 Gängen auf Kurs (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
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Lebenpreis Greth brennt in der Arena durch (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Lebenpreis Greth brennt in der Arena durch (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
(Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
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Pirmin Reichmut enttäuscht (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Pirmin Reichmut enttäuscht (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Stucki zieht durch (Foto: KEYSTONE / ENNIO LEANZA)
Stucki zieht durch (Foto: KEYSTONE / ENNIO LEANZA)

Zu Musik marschierten die Schwinger um 7.30 Uhr in die Arena, die nach Angaben der Organisatoren die grösste temporäre Arena der Welt ist, sich über eine Fläche von fünf Hektaren erstreckt und einen Umfang von 850 Metern hat. Die Innenfläche der Arena ist sechseckig. Das Publikum jubelte und klatschte frenetisch - besonders, als die Innerschweizer die Arena betraten. Auch Bundespräsident Ueli Maurer liess sich das Anschwingen nicht entgehen.

Auf insgesamt sieben Sägemehlringen mit je einem Durchmesser von 14 Metern werden sich 276 Schwinger messen. Die grösste Delegation stellen die Innerschweizer mit 85 "Bösen". Auch sechs Schwinger aus dem Ausland werden erwartet. Der eigentliche Höhepunkt ist der Schlussgang am Sonntagnachmittag. Dort wird der Schwingerkönig gekürt.

All jene, die sich kein Ticket für die Arena ergattern konnten, sich das Schwingfest aber nicht entgehen lassen wollen, sehen sich die Zweikämpfe auf den Grossleinwänden in den Public-Viewing-Zonen an.

Die Verpflegungsstände arbeiteten schon den ganzen Vormittag über auf Hochtouren, Bier und Wein wird fleissig ausgeschenkt, krumme Stumpen geraucht und dazu- nicht weniger wichtig - kräftig gefachsimpelt.

Kurz nach 10 Uhr wurden die Lebendpreise in der Arena präsentiert. Unter anderem Siegermuni Kolin, der am Sonntag dem Schwingerkönig übergeben wird. Während dieser seinen Auftritt gelassen anging, war er für Rind Greth offenbar eher stressig: Sie büxte für einige Minuten aus.

Nach der ersten Festnacht trafen die Besucherinnen und Besucher das Gelände in den frühen Morgenstunden bestens aufgeräumt an. Rolf Gasser, Geschäftsstellenleiter des Eidgenössischen Schwingverbandes (ESV), sagte am frühen Morgen vor den Medien: "Die vielen Chrampfer haben das Festgelände perfekt herausgeputzt. Das habe ich in all den Jahren so noch nie festgestellt."

Die Nacht sei ruhig verlaufen, sagten die Organisatoren. OK-Präsident Heinz Tännler sprach von einem "friedlichen und fröhlichen" Start. "Die Begeisterung war sensationell", sagte Tännler. Insgesamt über 100'000 Schwingerfans waren am Freitag nach Zug gereist, am Festumzug nahmen zwischen 50'000 und 60'000 Zuschauerinnen und Zuschauer teil.

Auch aus Sicht der Polizei verlief die erste Festnacht friedlich. Einiges zu tun hatten allerdings die Sanitätsdienste. Sie betreuten am Freitag und in der Nacht rund 80 Menschen wegen Schürfungen und Schnittwunden. Sechs Personen wurden in ein Spital gebracht.

(sda)


Daten:

Eliane Schelbert
24.08.19 11:14

Themen:

Schwingen

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