Sechskampf um drei Plätze in den Top 6

Rund ein Viertel ist in der National League noch zu spielen, und die Tabelle zeigt klare Konturen. Drei Teams können die Playoffs planen, sechs kämpfen um weitere drei direkte Plätze in den Playoffs.

Entscheidende Wochen stehen bevor: Die ZSC Lions mit Coach-Rückkehrer Marc Crawford müssen baldmöglichst in die Spur zurückfinden, wenn sie ihren 4. Platz verteidigen wollen (FOTO: KEYSTONE/WALTER BIERI)
Entscheidende Wochen stehen bevor: Die ZSC Lions mit Coach-Rückkehrer Marc Crawford müssen baldmöglichst in die Spur zurückfinden, wenn sie ihren 4. Platz verteidigen wollen (FOTO: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Die ZSC Lions und Fribourg-Gottéron sind im Kampf um einen Platz in den Playoffs mit je nur einem Punkt die grossen Verlierer des Wochenendes mit jeweils "Hin- und Rückspielen" gegen den gleichen Gegner. Zwischen Platz 4 (ZSC) und 9 (Zug) liegen nur sechs Punkte Differenz, wobei der Titelverteidiger sogar noch ein Spiel weniger ausgetragen hat. Der Meister leitete nach dem unglücklichen Aus im Champions-League-Halbfinal seine Aufholjagd mit zwei Siegen gegen Fribourg ein.

Die ZSC Lions (38 Spiele/63 Punkte), Davos (37/62), Fribourg (38/62), Kloten (39/59), Bern (40/59) und Zug (37/57) dürften die drei Plätze, die noch zur direkten Qualifikation für die Playoff-Viertelfinals berechtigen, unter sich ausmachen. Der SCB kriegte beim Auswärtssieg in Davos mit dem ersten Sieg nach vier Niederlagen gerade noch die Kurve, während die Pleitenserie der ZSC Lions auf sechs Spiele angewachsen ist. So schlecht waren sie seit 2004 nicht mehr, sieben Niederlagen in Serie hatten sie seit Einführung der Playoffs 1985 noch gar nie.

Aus diesem Kampf verabschiedet haben sich wohl die Rapperswil-Jona Lakers, die den 3. Platz mit zwei standesgemässen Siegen gegen das Schlusslicht Ajoie absicherten. Ebenfalls mit den Playoffs planen können Leader Genève-Servette und Biel. Dank zwei Erfolgen in den beiden Spitzenkämpfen weisen die Genfer nun fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger auf.

Hinter Zug und vor Ajoie tobt ein Vierkampf mit einem Hauptgewinn und einer Niete. Ambri-Piotta (39/50), Lugano (38/49), die SCL Tigers (38/46) und Lausanne (39/45) kämpfen einerseits um den 10. Platz und damit den Sprung in die Vor-Playoffs, anderseits gegen den Fall ins Playout gegen Ajoie. Lugano und vor allem Lausanne, die beiden grössten Enttäuschungen der bisherigen Saison, verbesserten ihre Situation am Freitag und Samstag mit zwei Siegen.

1. Genève-Servette 39/80. 2. Biel 40/75. 3. Rapperswil-Jona Lakers 39/70. 4. ZSC Lions 38/63. 5. Davos 37/62. 6. Fribourg-Gottéron 38/62. 7. Kloten 39/59. 8. Bern 40/59. 9. Zug 37/57. 10. Ambri-Piotta 39/50. 11. Lugano 38/49. 12. SCL Tigers 38/46. 13. Lausanne 39/45. 14. Ajoie 41/36.

(sda)


Daten:

News Redaktion
23.01.23 00:39

Themen:

Sport

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