Reiseerleichterungen für Schweiz und Frankreich in Deutschland

Für Einreisende aus Frankreich, Griechenland, der Schweiz und weiteren Ländern und Regionen werden in Deutschland von Sonntag an die Bestimmungen gelockert. Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen werden sie von der Liste der Risikogebiete gestrichen, so das Robert Koch-Institut.

ARCHIV - Unter anderem für die Schweiz, Frankreich und Griechenland hebt Deutschland nun Reisebeschränkungen wieder auf. Foto: Ivo Scholz/Schweiz Tourismus/dpa-tmn - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit dem genannten Text und nur bei vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (FOTO: Keystone/Schweiz Tourismus/Ivo Scholz)
ARCHIV - Unter anderem für die Schweiz, Frankreich und Griechenland hebt Deutschland nun Reisebeschränkungen wieder auf. Foto: Ivo Scholz/Schweiz Tourismus/dpa-tmn - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit dem genannten Text und nur bei vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (FOTO: Keystone/Schweiz Tourismus/Ivo Scholz)

Die deutsche Regierung nimmt demnach auch Belgien, Norwegen und einzelne Regionen in Dänemark, den Niederlanden und Spanien von der Liste.

Wer von dort auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten. Die Regeln für Flugreisende bleiben allerdings bestehen: Jeder, der mit dem Flugzeug einreist, egal ob aus einem Risikogebiet oder nicht, muss vor dem Abflug ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

Die deutsche Regierung bewertet regelmässig die Corona-Lage im Ausland und unterscheidet dabei zwischen Virusvariantengebieten, in denen sich neue Coronavirus-Varianten ausbreiten, Hochinzidenzgebieten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 und Risikogebieten mit einer Inzidenz über 50.

Die Einstufung ist für die Rückreise aus diesen Ländern wichtig, weil sich danach die Vorgaben für Tests, Registrierung und Quarantäne richten. Für die Einreise in das jeweilige Land gelten die dortigen Vorgaben, die auf der Internetseite des Auswärtigen Amts zu finden sind.

Von Frankreich bleiben nur wenige Überseegebiete auf der Risikoliste. Der gesamte europäische Teil des Landes wird gestrichen. In den Niederlanden fallen die Küstenregionen, Friesland, Seeland und Groningen aus der Liste, in Dänemark die Region Süddänemark an der Grenze zu Deutschland. In Spanien sind unter anderem Katalonien mit der bei Urlaubern beliebten Küstenmetropole Barcelona und der Costa Brava sowie Madrid ab Sonntag risikofrei.

Auch mehrere Regionen Sloweniens sowie ganz Litauen und Estland sind ab Sonntag keine Risikogebiete mehr, weil die Zahl der Neuinfektionen dort unter 50 pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen gesunken ist. Das gilt auch für Jordanien, die Palästinensischen Gebiete und St. Lucia in der Karibik.

In einigen Ländern verschlechtert sich die Lage allerdings. Namibia rückt in die höchste Risikostufe und gilt nun als Virusvariantengebiet. Damit wird die Einreise von dort massiv eingeschränkt. Oman wird zum Hochinzidenzgebiet mit Quarantänepflicht.

Die Kapverden, St. Kitts and Nevis und Uganda werden vom Hochinzidenzgebiet zum Risikogebiet heruntergestuft. Damit entfällt für diese Länder die generelle Quarantänepflicht. Wer von dort einreist, kann sich davon freitesten lassen.

Rückkehrer aus Risikogebieten, Hochinzidenz- und Variantengebieten müssen sich in Deutschland grundsätzlich vor der Rückreise im Internet über ein Einreiseportal (digitale Einreiseanmeldung) registrieren und den Reiseort und weitere Daten angeben. Impf-, Test- oder Genesenennachweis können dort hochgeladen werden. Zu Hause gilt dann eine Quarantänepflicht. Wer vollständig geimpft oder genesen ist, ist davon befreit. Bei Einreisen aus einem Variantengebiet - etwa Grossbritannien - ist Quarantäne aber immer Pflicht, ob geimpft, genesen oder nicht.

(sda)


Daten:

News Redaktion
18.06.21 15:59

Themen:

International

Teilen:

Das könnte Dich auch interessieren

UN: Mindestens 40 tote Zivilisten bei Gefechten in Südafghanistan

UN: Mindestens 40 tote Zivilisten bei Gefechten in Südafghanistan

Franken zum Euro so stark wie seit November 2020 nicht mehr

Franken zum Euro so stark wie seit November 2020 nicht mehr