Polizei geht gegen unbewilligte Anti-WEF-Demo vor

In Zürich hat am Freitagabend eine unbewilligte Kundgebung gegen das World Economic Forum (WEF) in Davos für einen Grosseinsatz der Polizei gesorgt. Es kam zum Einsatz von Gummischrot und Reizgas.

In Zürich fand am Freitagabend eine unbewilligte Kundgebung gegen das WEF statt. (FOTO: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER)
In Zürich fand am Freitagabend eine unbewilligte Kundgebung gegen das WEF statt. (FOTO: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER)

Zur Kundgebung unter dem Motto "Smash WEF" wurde im Internet aufgerufen. Einige Dutzend Personen versammelten sich nach 20 Uhr beim Bahnhof Stadelhofen, wie die Zürcher Stadtpolizei mitteilte.

Es bildete sich ein Demonstrationszug, der via Bellevue und Limmatquai zum Central marschierte. Die Polizei sperrte die Brücken, um zu verhindern, dass die Demonstrierenden die Limmat überqueren konnten.

Beim Central versuchte ein Teil der Kundgebungsteilnehmer, eine Polizeisperre zu durchbrechen. Dabei kam es laut Polizei zu einem kurzen Einsatz von Gummischrot und Reizstoff. Die Demonstration löste sich daraufhin auf.

Eine Frau stürzte, als sie die Polizeisperre durchbrechen wollte. Sie wurde verletzt ins Spital gebracht. Im Vorfeld der Kundgebung wurden mehrere Personen kontrolliert und weggewiesen. Zwei Personen wurden für Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht.

Aufgrund der Kundgebung kam es in der Zürcher Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen.

(sda)


Daten:

News Redaktion
20.05.22 22:17

Themen:

Schweiz

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