Obwalden, Glarus, Tessin: Kaum Auswirkungen des Bauland-Einzonungsstopps

Die Kantone Glarus, Obwalden und Tessin dürfen seit Mittwoch kein Bauland mehr einzonen. Der Bund hat ihre kantonalen Richtpläne innerhalb der gesetzten Frist von fünf Jahren nicht genehmigen können. Grosse Auswirkungen sind allerdings nicht zu erwarten.

Obwalden, Glarus, Tessin: Kaum Auswirkungen des Bauland-Einzonungsstopps (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Obwalden, Glarus, Tessin: Kaum Auswirkungen des Bauland-Einzonungsstopps (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)

Im Glarnerland wurde der Richtplan letzte Woche vom Kantonsparlament, dem Landrat, behandelt. Das Geschäft kommt vermutlich im Herbst nochmals vor den Rat, da einige Themen im Entwurf des Richtplans an die Regierung zurückgewiesen wurden.

Bauprojekte seien wegen des Einzonungsstopps nicht gefährdet, sagte Peter Stocker, Abteilungsleiter beim Glarner Amt für Raumentwicklung und Geoinformation, am Mittwoch auf Anfrage. Keine Mutmassungen wollte er darüber anstellen, wie lange der Stopp für den Kanton Gültigkeit haben werde.

Im Kanton Obwalden hatte die Regierung frühzeitig über eine etwa zehnmonatige Verspätung orientiert und mitgeteilt, dass die Auswirkungen eines Moratoriums nicht gravierend seien. Die meisten Gemeinden in Obwalden verfügten noch über ausreichend Reserven an Bauzonen. Im Kanton Tessin war am 1. Mai keine Stellungnahme zu bekommen.

(sda)


Daten:

Roman Spirig
01.05.19 11:00

Themen:

Regional

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