Nidwaldner Ski-Hoffnung Odermatt hofft auf Comeback in Kitzbühel

Knapp drei Wochen sind es her, dass sich Marco Odermatt beim Riesenslalom in Alta Badia einen Riss des Aussenmeniskus im rechten Knie zugezogen hat. Nach intensiver Rehabilitation wird der 22-jährige Nidwaldner im Idealfall bereits übernächste Woche in Kitzbühel sein Renncomeback geben können.

Nidwaldner Ski-Hoffnung Odermatt hofft auf Comeback in Kitzbühel (Foto: KEYSTONE / PETER KLAUNZER)
Nidwaldner Ski-Hoffnung Odermatt hofft auf Comeback in Kitzbühel (Foto: KEYSTONE / PETER KLAUNZER)

"Mir geht es den Umständen entsprechend sehr gut und dank Physiotherapie und Massagen jeden Tag besser", sagt Odermatt, der Glück im Unglück hatte, da die Kreuzbänder unversehrt blieben. Dass er den Klassiker in Adelboden wegen der Verletzung nur vom Pistenrand verfolgen kann, das tue ihm "zwar schon ein bisschen weh. Aber meine Welt bricht deshalb nicht zusammen."

Das Gute sei, dass er im Gegensatz zu seinen Teamkollegen ausschlafen könne, sagt der sechsfache Junioren-Weltmeister mit einem Schmunzeln. Nach einem ausgiebigen Frühstück wird er dann den Riesenslalom in Adelboden für einmal aus anderer Warte zu geniessen versuchen, im Wissen, "dass das Spektakel am Chuenisbärgli auch ohne mich stattfinden wird".

Odermatt mag sich mit etwas, das er nicht ändern kann, nicht lange aufhalten. "Es ist wie es ist", so der junge Innerschweizer fatalistisch. Wichtig ist ihm, dass er "voll im Zielplan" für die Rückkehr in den Weltcup ist. "Mein grosses Ziel ist es, in rund zwei Wochen in Kitzbühel das Comeback geben zu können. Das ist aber nur möglich, wenn der Heilungsverlauf weiterhin so positiv verläuft." Wenn sich in den nächsten Tagen jedoch nicht die erhofften Fortschritte einstellen und es für Kitzbühel nicht reicht, "dann ist das auch halb so wild".


Daten:

Eliane Schelbert
10.01.20 22:43

Themen:

Sport

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