Mindestens acht Soldaten bei Erdrutschen in Vietnam getötet

Mindestens acht Soldaten sind bei Erdrutschen in Vietnam getötet worden. Sie hätten nur tot geborgen werden können, berichteten örtliche Medien am Sonntag. Bei der nächtlichen Serie von Erdrutschen in der Provinz Quang Tri im Zentrum des Landes wurden insgesamt 22 Soldaten unter Schlamm und Steinen begraben, wie das Online-Portal "VnExpress" schrieb. 

Armeeoffiziere bergen in der Provinz Quang Tri eine Leiche. Foto: Tran Le Lam/VNA/AP/dpa (FOTO: Keystone/VNA/AP/Tran Le Lam)
Armeeoffiziere bergen in der Provinz Quang Tri eine Leiche. Foto: Tran Le Lam/VNA/AP/dpa (FOTO: Keystone/VNA/AP/Tran Le Lam)

14 wurden weiter vermisst. Einsatzkräfte suchten nach den Verschütteten. Allerdings wurden die Rettungsarbeiten von anhaltendem Regen erschwert.

Die Soldaten sollten den Berichten zufolge die Erdrutschgefahr in der Gegend überprüfen, nachdem in der vergangenen Woche bereits Menschen unter Schlammmassen verschüttet worden waren. Seit über einer Woche gibt es in der Region immer wieder heftige Niederschläge. Insgesamt sind bei den Unwettern mehr als 70 Menschen ums Leben gekommen. Mittlerweile sind den Behörden zufolge fast 200 000 Häuser und rund 300 Schulen überflutet. Besonders betroffen sind die zentralen Landesregionen.

(sda)


Daten:

News Redaktion
18.10.20 10:47

Themen:

International

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