London: Russlands entscheidende Kriegsziele in Ukraine in Gefahr

Die ukrainische Armee setzt nach Ansicht britischer Geheimdienstexperten die russischen Besatzer inzwischen in Gebieten unter Druck, die Moskau für seine Kriegsziele als entscheidend ansieht. Das geht aus dem täglichen Geheimdienst-Update des Verteidigungsministeriums in London am Freitag hervor.

Einheimische fahren mit ihren Fahrrädern an einer explodierten Rakete auf der Hauptstraße in der Stadt Balaklija vorbei, die kürzlich von den ukrainischen Streitkräften in der Region Charkiw zurück erobert wurde. Russische Truppen besetzten die Stadt Balakliia am 3. März 2022. Foto: Oleksii Chumachenko/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa (FOTO: Keystone/SOPA Images via ZUMA Press Wire/Oleksii Chumachenko)
Einheimische fahren mit ihren Fahrrädern an einer explodierten Rakete auf der Hauptstraße in der Stadt Balaklija vorbei, die kürzlich von den ukrainischen Streitkräften in der Region Charkiw zurück erobert wurde. Russische Truppen besetzten die Stadt Balakliia am 3. März 2022. Foto: Oleksii Chumachenko/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa (FOTO: Keystone/SOPA Images via ZUMA Press Wire/Oleksii Chumachenko)

So bröckle bereits die Verteidigungslinie, auf die sich die Russen nach jüngsten Gebietsverlusten im Nordosten des Landes zurückgezogen hatten. Als Hinweis dafür sehen die Briten, dass die Ukrainer bereits Brückenköpfe am östlichen Ufer des Flusses Oskil im Oblast Charkiw errichtet haben. Die Russen wollten den Fluss demnach eigentlich in eine befestigte Verteidigungslinie integrieren.

Etwas südlicher, im Oblast Donezk, dauern den Briten zufolge die Kämpfe bei Angriffen der Ukrainer auf die Stadt Lyman am Ostufer des Flusses Siwerskyj Donez an. Russlands Invasionstruppen hatten die Stadt im Mai erobert.

(sda)


Daten:

News Redaktion
23.09.22 11:09

Themen:

International

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