Löcher in Luzerner Abstimmungscouverts sind Absicht

Wenn die Luzerner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ihre Unterlagen für die Abstimmung vom 13. Februar erhalten, sind die grünen Couverts erstmals vierfach gelocht. Die Löcher sollen das Risiko verhindern, dass Stimmzettel beim Auszählen übersehen werden.

Die Löcher in den Luzerner Abstimmungscouverts sind kein Versehen, sondern helfen beim Auszählen der Stimmen. (FOTO: Luzerner Staatskanzlei)
Die Löcher in den Luzerner Abstimmungscouverts sind kein Versehen, sondern helfen beim Auszählen der Stimmen. (FOTO: Luzerner Staatskanzlei)

Durch die vier kleinen Öffnungen könnten Mitglieder des Urnenbüros beim Auspacken erkennen, ob sich noch ein Stimmzettel im Couvert befinde, teilte die Luzerner Staatskanzlei am Freitag mit. Angeregt habe die Neuerung der Gemeindeschreiber- und Geschäftsführerverband des Kantons Luzern.

Trotz der Löcher sei der Inhalt der Stimmabgabe von aussen nicht sichtbar. Das Lochen kostet den Kanton jährlich 800 Franken bei einer Gesamtauflage von rund 1,6 Millionen Couverts. Mehrere Kantone, darunter Aargau, St. Gallen, Zug und Zürich setzen laut der Mitteilung seit längerem amtliche Stimmkuverts mit Einstanzungen ein. Ihre Erfahrungen seien durchwegs positiv.

(sda)


Daten:

News Redaktion
14.01.22 10:04

Themen:

Regional

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