Lawrow wirft Westen Einmischung in der Ukraine vor

Der russische Aussenminister Sergej Lawrow hat dem Westen wegen dessen Waffenlieferungen und der Unterstützung für Kiew eine direkte Einmischung in den Krieg in der Ukraine vorgeworfen.

Sergej Lawrow (r), Außenminister von Russland, spricht während einer hochrangigen Sitzung des Sicherheitsrates zur Lage in der Ukraine im Hauptquartier der Vereinten Nationen. Foto: Mary Altaffer/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Mary Altaffer)
Sergej Lawrow (r), Außenminister von Russland, spricht während einer hochrangigen Sitzung des Sicherheitsrates zur Lage in der Ukraine im Hauptquartier der Vereinten Nationen. Foto: Mary Altaffer/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Mary Altaffer)

"Diese Politik, Russland zu zermürben und zu schwächen, bedeutet die direkte Einmischung des Westens in den Konflikt und macht sie zu einer Konfliktpartei", sagte Lawrow am Donnerstag in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York zur Lage in der Ukraine.

Die Position jener Staaten, "die die Ukraine mit Waffen vollpumpen und ihre Soldaten ausbilden" sei besonders zynisch, ergänzte er. Das Ziel dieser Unterstützung sei offensichtlich, die Kämpfe "trotz der Opfer und der Zerstörung so lange wie möglich hinauszuzögern", sagte er weiter. Russland begann seinen Angriffskrieg gegen das Nachbarland vor fast sieben Monaten.

(sda)


Daten:

News Redaktion
22.09.22 18:12

Themen:

International

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