Interpellation zur Spitalpolitik für dringlich erklärt

Der St. Galler Kantonsrat hat am Dienstag die Interpellation "Spitäler aus dem Spitalverbund entlassen - wirtschaftliche Selbständigkeit ermöglichen" für dringlich erklärt. Die Regierung muss nun dazu verschiedene Fragen beantworten.

Der St. Galler Kantonsrat hat am Dienstag eine Interpellation zur Spitalpolitik für dringlich erklärt. Darin wird gefordert, die Spitalverbunde aufzulösen. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)
Der St. Galler Kantonsrat hat am Dienstag eine Interpellation zur Spitalpolitik für dringlich erklärt. Darin wird gefordert, die Spitalverbunde aufzulösen. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Gemäss den Interpellanten soll jedes Spital eine faire Chance erhalten, seinen Betrieb wirtschaftlich und bedarfsgerecht aufzustellen. Dazu sei eine Frist von beispielsweise drei Jahren zu setzen. Querfinanzierungen innerhalb der Spitalverbunde soll es nicht mehr geben.

Der Kantonsrat befasst sich voraussichtlich am Mittwoch mit der Zukunft der st. gallischen Spitäler. Zur Debatte steht eine Schliessung von Regionalspitälern: In Wattwil, Flawil, Rorschach und Altstätten soll es in Zukunft nur noch Notfall- und Gesundheitszentren geben.

(sda)


Daten:

News Redaktion
15.09.20 09:36

Themen:

Schweiz

Teilen:

Das könnte Dich auch interessieren

Libanons designierter Premier Adib scheitert mit Regierungsbildung

Libanons designierter Premier Adib scheitert mit Regierungsbildung

Google ist weiterhin attraktivster Arbeitgeber in der Schweiz

Google ist weiterhin attraktivster Arbeitgeber in der Schweiz