Glarner Regierung unterstützt verschiedenste Kulturprojekte

Die Glarner Regierung unterstützt sieben sehr unterschiedliche Kulturprojekte mit 362'000 Franken aus dem Lotteriefonds. Gefördert werden Grossveranstaltungen, Buchpublikationen, Kulturveranstalter und ein Museum.

Die Bündner Regierung unterstützt die Kulturgesellschaft Glarus bei der Durchführung des Regierungskonzertes 2024 mit einer Defizitgarantie. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)
Die Bündner Regierung unterstützt die Kulturgesellschaft Glarus bei der Durchführung des Regierungskonzertes 2024 mit einer Defizitgarantie. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte, bewilligte er auf Antrag der Kulturkommission Förderbeiträge von 221'000 Franken und Defizitgarantien von 141'000 Franken.

Den mit 80'000 Franken mit Abstand höchsten Betrag erhält die Kulturgesellschaft Glarus für die beiden nächsten Jahresprogramme und für die Organisation des Regierungskonzertes 2024. Zudem werden dem ältesten und grössten Kulturveranstalter im Kanton Defizitgarantien von insgesamt 75'000 Franken gewährt.

Die Regierung unterstützt zudem den grössten wiederkehrenden Musikevent des Glarnerlandes, das Stadt-Openair Sound of Glarus. Die Veranstaltung mit knapp einer Million Franken Umsatz erhält einen Beitrag von 30'000 Franken und eine Defizitgarantie von 39'000 Franken.

Als weitere Grossveranstaltung bekommt die Flugshow ZigAirMeet 2023 an die Gesamtausgaben von 1,7 Millionen Franken einen Zustupf von 20'000 Franken.

Unterstützt wird auch das Kommithée fuehr Müsick. Für die beiden nächsten Spielzeiten mit monatlich je einem Konzert erhält der Musikveranstalter insgesamt 34'000 Franken und Defizitgarantien von 16'000 Franken.

Zudem ermöglicht es die Regierung dem Museum des Landes Glarus mit 26'000 Franken, eine Weinschale aus Gold und Silber aus der Zeit um 1650 mit dem Allianzwappen Freuler-Reding zu erwerben. Es handelt sich um das einzige erhaltene Wappen der Allianz. Das im Freulerpalast untergebrachte Landesmuseum besitzt aus dieser Allianz noch kein einziges Objekt.

Schliesslich werden auch zwei Buchprojekte gefördert. Die Glarner Historikerin Susanne Peter-Kubli wird bei der Aufarbeitung der Geschichte beidseits des Panixerpasses mit 20'000 Franken unterstützt. An eine Gesamtschau des Werkes von Hans Rhyner-Freitag, bestehend aus Kolumnen und Bühnenstücken in Glarner Mundart, steuert die Exekutive 11'000 Franken bei.

Der Kulturfonds des Kantons Glarus wird gespiesen durch Gewinnanteile von Swisslos. Ende Mai 2022 waren von 1,67 Millionen Franken 530'000 Franken vergeben. Weitere 822'000 Franken werden für Beiträge und Leistungsvereinbarungen in den Folgejahren aufgewendet.

(sda)


Daten:

News Redaktion
23.06.22 12:00

Themen:

Regional

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