Für SP ist Obergrenze bei Kampfjets zu hoch

Aus Sicht der SP hat der Bundesrat die Obergrenze für die Kampfjets zu hoch angesetzt. Für den Luftpolizeidienst brauche es keine "Hightech-Kampfjets", sondern robuste, leichte Kampfflugzeuge.

Für SP ist Obergrenze bei Kampfjets zu hoch (Foto: KEYSTONE / VALENTIN FLAURAUD)
Für SP ist Obergrenze bei Kampfjets zu hoch (Foto: KEYSTONE / VALENTIN FLAURAUD)

Dass rund sechs Milliarden Franken für Kampfjets ausgegeben werden sollen, sei enttäuschend, schreibt die SP in einer Mitteilung. Mit einfachen und leichten Kampfflugzeugen könne der Luftpolizeidienst wirksamer gestaltet werden als mit "Hightech-Kampfjets".

Zudem wäre mit leichten Kampfjets die Verfügbarkeit grösser und der Wartungsaufwand wesentlich kleiner. "Hightech-Kampfjets" seien extrem teuer, lärmig und CO2-intensiv. Das Geld für solche Maschinen fehle anschliessend in anderen, "drängenderen" Bereichen der Sicherheitsvorsorge. Das Konzept des Bundesrats sei daher sicherheitspolitisch untauglich.

Den Entscheid des Bundesrats, wonach getrennt über die Kampfflugzeuge und die Flugabwehr (Bodluv) abgestimmt werden soll, begrüsst die SP derweil. Vor der Abstimmung müsse das Volk aber wissen, welcher Flugzeugtyp beschafft werden soll.

Die Partei wertet zudem den Entscheid, bei den Bodentruppen auf leichtere sowie mobil einsetzbare Systeme zu setzen, als Schritt in die richtige Richtung. Der Verzicht auf schweres Gerät wie Panzer sei überfällig.

(sda)


Daten:

Roman Spirig
16.05.19 12:34

Themen:

Schweiz

Teilen:

Das könnte Dich auch interessieren

Federers Gala zum Auftakt

Federers Gala zum Auftakt

214 Masern-Fälle in der Schweiz - Masern trotzdem eliminiert

214 Masern-Fälle in der Schweiz - Masern trotzdem eliminiert