Ex-Bundestagspräsident Lammert meidet TV-Talkshows

Der frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) versucht, Fernsehauftritte so weit wie möglich zu vermeiden.

ARCHIV - Norbert Lammert (CDU), Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, spricht bei der Vorstellung des Buches «Christlich Demokratische Union. Beiträge und Positionen der CDU» in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Foto: Christoph Soeder/dpa (FOTO: Keystone/dpa/Christoph Soeder)
ARCHIV - Norbert Lammert (CDU), Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, spricht bei der Vorstellung des Buches «Christlich Demokratische Union. Beiträge und Positionen der CDU» in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Foto: Christoph Soeder/dpa (FOTO: Keystone/dpa/Christoph Soeder)

Die meisten Talkformate seien keine ernsthaften politischen Formate, sagte er dem Südkurier (Donnerstag). Allein die Zusammensetzung der Teilnehmer folgt erkennbar dramaturgischen Prioritäten und nicht Kompetenzprioritäten.

Die wichtigste Aufgabe der Moderatorin oder des Moderators scheine oft darin zu bestehen, einzugreifen, wenn eine ernsthafte Diskussion auszubrechen drohe, kritisierte der 72-Jährige. Da die allermeisten anspruchsvollen Fragen sich nicht in zwei oder drei Sätzen beantworten lassen, sollen die Leute dahin gehen, die das können, sagte Lammert. Ich kann es nicht.

Er habe zwar angeboten, in die Sendungen zu kommen - aber nur unter der Zusage, dass ich auf eine komplizierte Frage in mehreren aufeinanderfolgenden Sätzen antworten kann, ohne unterbrochen zu werden. Das konnte mir keiner garantieren.

(sda)


Daten:

News Redaktion
14.10.21 18:16

Themen:

International

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