EU-Behörde empfiehlt Booster-Impfung mit Moderna-Präparat

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat eine Corona-Auffrischungsimpfung mit dem Corona-Impfstoff des Herstellers Moderna ermöglicht.

ARCHIV - Die EMA empfiehlt Corona-Auffrischungsimpfungen mit Moderna. Foto: Rogelio V. Solis/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Rogelio V. Solis)
ARCHIV - Die EMA empfiehlt Corona-Auffrischungsimpfungen mit Moderna. Foto: Rogelio V. Solis/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Rogelio V. Solis)

Eine Booster-Impfung mit Spikevax könnte Menschen über 18 Jahren sechs bis acht Monate nach der zweiten Dosis gegeben werden, teilte die Behörde am Montagabend in Amsterdam mit. Bei Erwachsenen, bei denen der Schutz abgenommen hatte, waren die Werte der Antikörper den Experten zufolge durch den Booster gestiegen.

Die Experten der EMA hatten Daten aus Studien des Herstellers geprüft. Eine Auffrischungsimpfung oder ein Booster enthält nach Empfehlung der EMA nur die Hälfte einer gewöhnlichen Impfdosis. Das Risiko möglicher Nebenwirkungen entspreche dem bei der zweiten Dosis des Moderna-Präparates.

Eine Entscheidung über eine Booster-Impfung treffen die nationalen Behörden, wie die EMA betonte. Die Experten hatten zuvor bereits die Auffrischungsimpfung mit dem Präparat der Hersteller Pfizer und Biontech ermöglicht.

(sda)


Daten:

News Redaktion
26.10.21 12:19

Themen:

International

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