Die Limmat soll bei Schlieren wieder natürlicher werden

Die Limmat soll auf einem drei Kilometer langen Abschnitt im Limmattal wieder natürlicher werden. Davon sollen Tiere, Pflanzen und Erholungssuchende profitieren. Gleichzeitig soll dadurch der Hochwasserschutz verbessert werden. Kosten wird dies 70 Millionen Franken.

Regierungsrat Martin Neukom (Grüne) überbrachte am Freitag die Pläne für die
Regierungsrat Martin Neukom (Grüne) überbrachte am Freitag die Pläne für die "Lebendige Limmat" per Boot. (FOTO: Baudirektion Kanton Zürich)

"Lebendige Limmat" heisst das Renaturierungsprojekt, welches Baudirektor Martin Neukom (Grüne) zusammen mit Projektpartnern am Freitag den Medien vorstellte.

Die kanalisierte Limmat zwischen Schlieren, Ober- und Unterengstringen soll mit "Lebendige Limmat" wieder natürlicher gestaltet werden und einen Teil des Raums zurückerhalten, den sie durch die Kanalisierung verlor.

Das Projekt soll Lebensräume für heimische Tiere und Pflanzen schaffen und die Limmat gleichzeitig zu einer grünen Oase im dicht besiedelten Limmattal werden lassen. Die renaturierte Limmat soll die Siedlungen aber auch besser vor extremen Hochwasserereignissen schützen, weil der Fluss wieder mehr Platz erhält.

Im kommenden Jahr soll das Projekt weiter konkretisiert werden. Die Umsetzung soll dann frühestens 2027 beginnen. Die Kosten für Planung und Umsetzung des Projekts belaufen sich auf rund 70 Millionen Franken. Finanziert wird es grösstenteils durch Bund und Kanton.

(sda)


Daten:

News Redaktion
30.09.22 15:00

Themen:

Schweiz

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