CVP und SP kämpfen um letzten Regierungssitz in Schwyz

Beim zweiten Wahlgang der Schwyzer Regierungsratswahlen kommt es wie erwartet zu einem Duell zwischen CVP und SP. Um den siebten und letzten Sitz treten Sandro Patierno (CVP) und Michael Fuchs (SP) an.

CVP und SP kämpfen um letzten Regierungssitz in Schwyz (Foto: KEYSTONE / GAETAN BALLY)
CVP und SP kämpfen um letzten Regierungssitz in Schwyz (Foto: KEYSTONE / GAETAN BALLY)

Am Mittwoch war Eingabeschluss für den zweiten Wahlgang. Wie die Staatskanzlei mitteilte, zogen sich dabei Elsbeth Anderegg Marty (SP) und Michael Spirig (Grünliberale) zurück. Zur Wahl stellen sich somit Patierno und Fuchs, die beiden Bestplatzierten der Nichtgewählten.

Am Sonntag hatte der CVP-Kandidat Patierno die Wahl nur um 50 Stimmen verpasst. Fuchs wies auf das absolute Mehr einen Rückstand von rund 2000 Stimmen auf. Im zweiten Wahlgang gilt nur noch das relative mehr.

Ob der zweite Wahlgang wie vorgesehen am 17. Mai 2020 durchgeführt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werde, sei noch nicht entschieden, teilte die Staatskanzlei mit. Die für den 17. Mai geplanten Sachabstimmungen hat der Regierungsrat wegen der Corona-Krise dagegen auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben, wie die Staatskanzlei bereits am Dienstag mitgeteilt hatte.

Im ersten Wahlgang waren die fünf bisherigen Regierungsmitglieder Petra Steinmen-Rickenbacher und Kaspar Michel (beide FDP), André Rüeggsegger und Andreas Barraud (beide SVP) sowie Michael Stähli (CVP) im Amt bestätigt worden. Herbert Huwiler (SVP) schaffte als Neuer auf Anhieb die Wahl. René Bünter (SVP) und Othmar Reichmuth (CVP) traten nicht mehr an.

(sda)


Daten:

Roman Spirig
25.03.20 17:20

Themen:

Regional

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