Bezug von WAS-Neubau in Kriens verzögert sich

Die rund 700 Mitarbeitenden des Sozialversicherungszentrums WAS des Kantons Luzern können erst ein Jahr später ins neue Gebäude auf dem Areal Eichhof-West in Kriens einziehen. Die Baubewilligung, die nun rechtskräftig ist, wurde durch Einsprachen verzögert.

Es kann losgehen mit dem Bau des neuen Luzerner Sozialversicherungszentrums WAS auf dem Areal Eichhof-West in Kriens. (FOTO: WAS)
Es kann losgehen mit dem Bau des neuen Luzerner Sozialversicherungszentrums WAS auf dem Areal Eichhof-West in Kriens. (FOTO: WAS)

Die Stadt Kriens habe die Bewilligung für den 120-Millionen-Franken Bau Mitte Mai erteilt, teilte WAS Wirtschaft Arbeit Soziales am Donnerstag mit. Sie sei nun rechtskräftig, sodass die Tiefbauarbeiten voraussichtlich im Juli starten.

Der Bezug des bis zu neungeschossigen Gebäudes nach den Plänen der Zürcher "Primetower"-Architekten Annette Gigon und Mike Guyer ist für die zweite Hälfte 2025 vorgesehen. Ursprünglich hätten die WAS-Mitarbeitenden, die sich heute an vier verschiedenen Standorten befinden, Mitte 2024 in den zentralen Neubau umziehen sollen.

Grund für die Verzögerung seien die sechs Einsprachen, die gegen das Bauprojekt eingegangen waren, hiess es bei WAS auf Anfrage. Auf die bestehenden Standorte habe der spätere Bezug aber keine Auswirkungen.

Seit 2019 sind die Ausgleichskasse Luzern, die IV-Stelle Luzern und die Bereiche der Dienststelle Wirtschaft und Arbeit im Sozialversicherungszentrum WAS zusammengefasst. Mit der örtlichen Zusammenführung können jährlich 4,8 Millionen Franken Verwaltungskosten gespart werden.

(sda)


Daten:

News Redaktion
23.06.22 09:41

Themen:

Regional

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