Bayern siegen bei Flick-Einstand dank Lewandowski

Der Einstand von Hansi Flick als Trainer von Bayern München ist halbwegs geglückt. In der 4. Runde der Champions League sicherten sich die Bayern daheim gegen Olympiakos Piräus dank einem mühevollen 2:0 das Ticket für die Achtelfinals.

Bayern siegen bei Flick-Einstand dank Lewandowski (Foto: KEYSTONE / EPA / PHILIPP GUELLAND)
Bayern siegen bei Flick-Einstand dank Lewandowski (Foto: KEYSTONE / EPA / PHILIPP GUELLAND)

Robert Lewandowski als Mann für die wichtigen Bayern-Tore zu bezeichnen, wäre schlicht eine Untertreibung. Lewandowski ist der Mann der vielen Bayern-Tore. Als die Münchner im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Niko Kovac erstmals über einen Treffer jubeln konnten, überraschte der Name des Torschützen niemand mehr. Lewandowski beendete in der 69. Minute einen bis dahin mühevollen Abend für das Heimteam, als er eine Hereingabe von Kingsley Coman am kurzen Pfosten einschoss.

Er sorgte mit seinem 22. Saisontor für Entspannung bei sich und seinen Teamkollegen - und vor allem auch dem interimistischen Kovac-Ersatzmann Hansi Flick. Dieser hatte während der ersten 45 Minuten einen schwachen Auftritt seines Teams gesehen, dann weitere 24 einen glücklosen, bis Lewandowski endlich zur Stelle war.

Die jüngste Leistung der Bayern dürfte bei den Münchner Entscheidungsträgern Uli Hoeness und Karl-Heinz Rummenigge das Verlangen nach einer raschen Kovac-Nachfolgelösung bis zum Saisonende gestärkt haben. In der Poleposition für den Job beim schwächelnden deutschen Branchenpriums soll der ehemalige Arsenal-Coach Arsène Wenger sein.

Der 70-jährige Franzose hat sein grundsätzliches Interesse an einem neuen Job schon kundgetan: "Man vermisst die Intensität", sagte Wenger zu einem möglichen Engagement. Intensiv wäre der Job als Cheftrainer bei den Bayern - die der deutsche Boulevard regelmässig als FC Hollywood bezeichnet - allemal. Allerdings stellt sich die Frage, ob sich Wenger mit der Funktion als Übergangslösung zufrieden geben wird. Sein letztes Engagement dauerte immerhin 22 Jahre.

Zwei Runden vor Schluss ebenfalls bereits sicher in den Achtelfinals steht Juventus Turin. Die Mannschaft von Maurizio Sarri musste sich dafür allerdings noch länger gedulden als die Bayern. Erst ein Joker-Tor des in der zweiten Halbzeit eingewechselten Douglas Costa in der dritten Minute der Nachspielzeit stellte den 2:1-Sieg der Juve auswärts bei Lokomotive Moskau sicher.

Nachdem Aaron Ramsey schon in der 4. Minute nach einem Freistoss von Cristiano Ronaldo und einem Aussetzer von Moskau-Goalie Guilherme zum 1:0 einschieben konnte, glichen die Russen nach 12 Minuten durch Alexei Mirantschuk aus. Der 24-jährige Mittelfeldspieler hatte bereits im Hinspiel vor zwei Wochen gegen Turin getroffen.

(sda)


Daten:

Roman Spirig
06.11.19 19:01

Themen:

Sport

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