BAK-Ökonomen warnen vor möglicher BIP-Verlangsamung wegen Omikron

Die Omikron-Variante des Coronavirus ist eine Bedrohung für die wirtschaftliche Erholung. Gemäss ersten Schätzungen des Forschungsinstituts BAK Economics könnte Omikron das Schweizer Wirtschaftswachstum im Jahr 2022 mehr als halbieren.

Die Omikron-Variante des Coronavirus könnte den wirtschaftlichen Aufschwung gefährden. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/Michael Probst)
Die Omikron-Variante des Coronavirus könnte den wirtschaftlichen Aufschwung gefährden. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/Michael Probst)

Insgesamt könnte Omikron im Jahr 2022 das BIP-Wachstum der Schweiz auf 1,3 Prozent drücken, teilte BAK Economics am Mittwoch mit. Aktuell und ohne Omikron gehen die Forscher beim Schweizer Bruttoinlandprodukt von einer Zunahme um 3 Prozent aus.

Falls sich die Befürchtungen bestätigen, dass Omikron deutlich ansteckender ist und den Immunitätsschutz zumindest teilweise aushebeln kann, würden sich die wirtschaftlichen Aussichten deutlich verschlechtern, halten die BAK-Ökonomen fest.

Denn neue Lockdowns könnten den privaten Konsum ähnlich wie Anfang 2021 drücken. Und die Industrie befinde sich heute bereits in einer fragilen Ausgangslage und leide unter Lieferkettenproblemen.

Hierbei handle es sich um Modellrechnungen, betonen die BAK-Ökonomen. Die nächsten Tage und Wochen würden mit zunehmenden Erkenntnissen zur Omikron-Mutation zeigen, wie stark die Belastung tatsächlich ausfallen werde.

(sda)


Daten:

News Redaktion
01.12.21 10:36

Themen:

Wirtschaft

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