5. Gang: Wicki - Stucki gestellt, Orlik und Bieri gewinnen auch zum 5. Mal

Die Spitzenpaarung vom Sonntagmorgen am Eidgenössischen Fest in Zug ergab keinen Sieger. Nach sieben Minuten stellten Joel Wicki und Christian Stucki. Der junge Sörenberger erarbeitete sich die eher gefährlicheren Situationen. Aber ein spektakulärer Angriff, der zur Entscheidung hätte führen können, gelang keiner der beiden.

5. Gang: Wicki - Stucki gestellt, Orlik und Bieri gewinnen auch zum 5. Mal (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
5. Gang: Wicki - Stucki gestellt, Orlik und Bieri gewinnen auch zum 5. Mal (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)

Der junge Sörenberger erarbeitete sich die eher gefährlicheren Situationen. Aber ein spektakulärer Angriff, der zur Entscheidung hätte führen können, gelang keinem der beiden.

Im zweiten Spitzenduell des 5. Gangs sicherte sich Armon Orlik gegen Schwingerkönig Kilian Wenger seinen fünften Sieg. Der Bündner führte den Gang überlegen und erreichte nach etwa der Hälfte der sieben Minuten am Boden das Resultat, das ihm 9,75 Punkte einbrachte. Wenger muss alle Hoffnungen auf einen neuerlichen Königstitel nach jenem von 2010 beiseite legen. Allerdings war der Berner Oberländer nach seinen Leistungen der letzten Jahre nicht als Mitfavorit in den Wettkampf gestiegen. Aber Wenger schlägt sich in Zug besser als an den Eidgenössischen 2013 und 2016. In Burgdorf und in Estavayer hatte er jeweils schon in den ersten zwei Gänge alle Chancen verspielt.

Hervorragend und sensationell steht Marcel Bieri als Einheimischer (Unterägeri) nach 5 Gängen mit 5 Siegen da. Dies gelang ausser ihm  nur Armon Orlik. Bieri, der Lehrer und Schwinger mit grossem Gespür mutiert zur Festüberraschung - anstatt sein Kantonskollege Pirmin Reichmuth ist er nun der Zuger mit den grössten Chancen auf den Titel. Er muss nun allerdings in den verbleibenden Gängen mit noch grösseren Gegnern rechnen. Er sei sich bewusst, dass nun auch Christian Stucki oder Armon Orlik auf ihn warten könnten - er würde sich freuen.

Schwingerkönig Matthias Glarner benötigt am Sonntag drei, wenn nicht vier Siege, um mit seinem fünften eidgenössischen Kranz abreisen zu können. Der erste Teil ist dem Meiringer gelungen. Mit einem spektakulären, unkonventionellen Schwung, den er vielleicht frisch kreiert hat, besiegte er den Solothurner Marcel Kropf. Glarner erhielt die Maximalnote, was sich für ihn zuletzt als wichtig erweisen könnte.

Die am Samstag weit zurückgeworfenen Topfavoriten begannen das Pensum vom Sonntag ebenfalls mit Siegen: Samuel Giger bezwang den Berner Defensivspezialisten Hanspeter Luginbühl, Pirmin Reichmuth setzte sich ebenfalls erwartungsgemäss gegen den Nordwestschweizer Stephan Studinger durch.

(sda)


Daten:

Eliane Schelbert
25.08.19 08:55

Themen:

Regional

Teilen:

Das könnte Dich auch interessieren

Happy Maxi! Zürcher Elefantenbulle Maxi wird 50

Happy Maxi! Zürcher Elefantenbulle Maxi wird 50

Drei Stadträte in Sursee treten nicht mehr zur Wahl an

Drei Stadträte in Sursee treten nicht mehr zur Wahl an