4200 Personen in Isolation - Contact Tracing zum Teil überlastet

In den Kantonen St. Gallen, Thurgau und beiden Appenzell befinden sich rund 4200 Personen nach einem positiven Coronatest in Isolation. Weit über 7000 Personen dürften in Quarantäne sein. Wegen Überlastung des Contact Tracings werden nicht mehr alle Fälle erfasst.

Wegen stark steigender Fallzahlen können die Ostschweizer Kantone mit dem Contact Tracing nicht mehr alle Coronafälle lückenlos nachverfolgen (Archivbild). (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)
Wegen stark steigender Fallzahlen können die Ostschweizer Kantone mit dem Contact Tracing nicht mehr alle Coronafälle lückenlos nachverfolgen (Archivbild). (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die neusten Zahlen vom Freitag zeigen, dass sich in St. Gallen rund 3000 Personen in Isolation befinden, im Thurgau 1002, in Appenzell Ausserrhoden 125 und in Innerrhoden 67. Die Anzahl Personen in Quarantäne beziffert St. Gallen mit rund 7000, Ausserrhoden mit 198 und Innerrhoden mit über 84.

Wegen Überlastung können in St. Gallen mit dem Contact Tracing nicht mehr alle Fälle lückenlos nachverfolgt und die Übertragungsketten nicht mehr gezielt unterbrochen werden, wie der Kanton mitteilte. Auch in Innerrhoden ist das Contact Tracing aufgrund der sehr hohen Fallzahlen überlastet, heisst es auf der Homepage.

Insgesamt sind in den vier Kantonen derzeit 200 Personen in Spitälern: 136 in St. Gallen, 34 im Thurgau, 21 in Ausserrhoden, 9 in Innerrhoden. Von den 200 Hospitalisierten befinden sich 24 auf Intensivstationen. 99 Personen sind bisher am Virus gestorben (St. Gallen 63, Thurgau 26, Ausserrhoden 8, Innerrhoden 2).

Die Zahl der bestätigten Fälle von Corona-Erkrankungen summiert sich inzwischen auf gegen 11000. In St. Gallen sind es 7100, im Thurgau 2714, in Appenzell Ausserrhoden 732 und in Innerrhoden 321.

(sda)


Daten:

News Redaktion
30.10.20 15:07

Themen:

Schweiz

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